Man benötigt Mathematik so gut,wie kaum ein Nebenfach. Es ist also nicht umsonst ein Hauptfach von der 1. Klasse an. Wenn man an Intelligenz denkt, ist Mathe sicher ausschlaggebender als jedes andere Fach (ausgenommen Chemie/Physik). Siehe jeden Intelligenztest an. Für Geisteswissenschaften (Deutsch, Englisch und Co) benötigt man keine solche Intelligenz wie man sie in Mathe braucht. Auch alle anderen Fächer sind im Grunde genommen nur Auswendiglernfächer (BWL, GK, Geschichte usw).
Also heißt es automatisch, wer in Mathematik gut ist, kann nicht verkehrt sein. Es gibt bekanntlich Millionen von Leute, die Mathe lernen bis zum Umfallen und trotzdem nur 4er und 5er haben. Das hört sich zwar hart an, aber vor allem im angesprochenen Bereich von Silentinum kommt man ohne gewisses abstraktes Denkvermögen einfach nicht weit. Wer hingegen 10 Stunden für Geschichte lernt, hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine 2, wenn er nichts falsches gelernt hat.
Also allein schon wegen der guten Ressonanz, die man mit einer guten Note in Mathe hat, lohnt sich das Fach. Sprachen und Kunst zum Beispiel sprechen komplette andere Gehirnregionen an, meist sind das die der Frauen. Im volksmund heißt es ja, dass Mathematik eher Männersache ist und Frauen immer da sitzen "Hääää" und in Englisch sind die Frauen spitze und können einfach schon fast künstlerisch mit den Satzteilen spielen und konstruieren perfekte Sätze.
Um nun zum Thema zu kommen, für was man Mathematik benötigt:
Wie hier im Thread schon gesagt wurde, benötigt man die leichtere Mathematik schon für einfache Handwerksarbeiten, Elektirker benötigen schon etwas tiefergehende Mathematik Kenntnisse, aber auch die "höhere" Mathematik (was es auf dem Gymi noch bei Weeeeitem nicht ist) in der Oberstufe auf dem Gymnasium ist für spätere Bereiche sehr nützlich ...
Unternehmensberater, Ingenieur, Mediziner, Chemiker, Physiker, Wissenschaftler, Manager, Versicherungen, Banken, Programmier, an der Börse, Auto- und Flugzeugbau, beim Staat, Statistikzentralen, Marktforschungsinstitute, Buchmacher jeglicher Art und viele, viele mehr.
Das waren alles entweder Bezeichnungen oder Bereiche, in denen Mathematiker benötigt werden. Auch wenn es viele nicht glauben werden, so haben Absolventen eines Mathestudiums gleich 3,4 Jobangebote nach Abschluss, während bei BWL zum Beispiel viele auf der Straße stehen. Auch im BWL Studium benötigt man übrigens teilweise Mathematik (schwerer als auf dem Gymi aber noch leichter als aus dem Mathestudium)
Bei Mathematik lernt man ja nicht nur die Mathematik an sich, man versteht danach (egal was) alles schneller als jeder Student einer anderen Studienrichtung. Man bekommt während dem Mathestudium einfach eine andere Denkweise eingefiltert, jeder große Betrieb der große Probleme zu lösen hat, hat einen Mathematiker beiseite. Das Thema ist dann egal, ob Erotikbranche, Bäkereibetrieb oder sonst was. Denn ein Bäcker mag zwar Ahnung vom eigentlichen Themen-"umfeld" haben, aber dem Kernthema, dem Problem an sich kann er sich gar nicht widmen, weil er überhauopt nicht an das Denkvermögen eines Mathematikers ran kommt.
Ein Mathematiker analysiert die Probeleme schneller, besser, zerlegt es in Einzelteile und arbeitet die ab. Verwendet für alles Formeln, die man auf ein beliebiges Thema umsetzen kann. Er hat im privaten Bereich selbst weniger Probleme, weil er damit einfach besser umgehen kann. Ein Mathematiker hat keine Angst oder stöhnt, wenn er 100 Seiten voller Zahlen und Sätzen, Verzweigungen usw vor sich hat. Genau das haben aber die großen Betriebe.
Oder bei Systemoptimierungen, bei Abläufen in Betrieben ... überall kann sich ein Mathematiker einfach besser reinversetzen.
Dann kommt noch der ganze Programmierbereich. Jeder Mathematiker kann programmieren und zwar in JEDER Sprache. Da alle Programmiersprachen mathematisch aufgebaut sind (vor allem dann, wenn es ans Eingemachte geht und jeder Interessierte alles hinschmeisst) lernt das ein mathematiker schneller, bzw. muss er nichts mehr lernen, er braucht nur noch die "Vokabeln" der verschiedenen Sprachen.
In Versicherungen benötigt man Mathematiker, für jede Art von Systemsicherheiten und alles andere. Zum Beispiel ist jede neue Primzahl, die entdeckt wird, einen Haufen Geld wert. An der Börse muss alles doppelt und dreifach gesichert werden, dies macht man mit Primzahlen oder andere Systeme greifen auf modulo zurück ...
Da gibt es noch soooo viele andere Sachen.
Fakt ist, Mathematik verwendet man nicht nur beim Rechnen, es ist so vielseitig, die Welt ist auf Mathematik erklärt und besteht nur aus mathematischen Formeln, alle logische, sich widerkehrende System bauen auf Mathematik auf, die Wissenschaft baut auf Mathematik auf, verschiedene Sprachen bauen auf mathematischen Prinzip auf. Wenn man dann Mathematik beherrscht, beherrscht man auch alles, was darauf aufgebaut ist oder einfach nur logisches, abstraktes, räumliches Denkvermögen benötigt wird.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Blairwitch« (24. August 2009, 02:25)